Neues Interview auf MSDN

Ich habe mal wieder ein Interview gegeben. Dieses Mal für den Blog der Microsoft Student Partner auf MSDN. Dort berichtet unser MSP Team über ihre Arbeit als Seniors, blickt auf Veranstaltungen zurück und gibt gute Einblicke in unser Förderprogramm.

In meinem Interview erhaltet ihr Einblick in meine derzeitige Tätigkeit bei Microsoft. Ihr findet es hier.

Viel Spaß beim Lesen 🙂

IoT für Faule – der Amazon Dash Button

Bereits seit einigen Monaten gibt es ihn in den USA zu kaufen. Er ist klein, verbindet sich mit dem heimischen WLAN und verfügt über eine sehr simpel gehaltene Nutzerschnittstelle. Kritiker sehen in ihm den nächsten Schritt in die Verdummung der Gesellschaft. Die Rede ist von Amazons neuster Erfindung, dem Dash Button.

Hierbei handelt es sich um einen kleinen, etwa Streichholzschachtel großen Knopf, der über das heimische WLAN Amazon Bestellungen aufgeben kann. Dabei wird fest nur ein Produkt hinterlegt, wie etwa Waschmittel. Bei drücken des Knopfes wird eine Bestellung über dieses Produkt automatisch ausgelöst. Allerdings nur eine, so dass erneutes drücken solange folgenlos bleibt, bis die letzte Bestellung ausgeliefert wurde. Eltern können den Button also problemlos ihren Kindern aussetzen 🙂  „IoT für Faule – der Amazon Dash Button“ weiterlesen

Erkenntnisse aus 3 Jahren Bachelor :)

Gestern war ich mit einem guten Freund das letzte Mal Mittagessen in Würzburg. Bei Burgern, Pommes und einem schönen Bier trafen wir uns das letzte Mal vor meinem Umzug nach München. Dabei markiert dieses Essen nicht nur das Ende meiner Würzburger Jahre, sondern lustiger Weise auch das meines Studiums. Genau in dem Moment, als mein Kumpel auf dem Klo war, erreichte mich die Note für meine Thesis. Damit waren die 180 ECTS komplett und ich hatte mein Studium der Wirtschaftsinformatik vorerst komplett. Nun darf ich mich Bachelor of Science schimpfen und kann entspannt im Oktober meinen Master an der TU München angehen.

Doch trotz der Finalität dieses Momentes, möchte ich diesen Post dazu nutzen, um ein wenig meine Erfahrungen und Einsichten aus 3 Jahren Studium zu teilen. Die folgende Liste ist nicht klar geordnet und bewusst unvollständig. Dennoch kann sie gerade dem ein oder anderen Ersti vielleicht helfen. Nun denn:

  • „Prüfungen kann man wiederholen, Parties nicht“: Naja, im ersten Semester meines ersten Studiums (ich hatte zuerst 2 Semester Wirtschaftswissenschaften studiert, aber dann den Code vermisst…) habe ich diesen Satz sehr wörtlich genommen. Klar Würzburg hat tolle Parties, einen der leckersten Weine und dieses schöne Klima… aber am Ende war mein Konto oft sehr leer und meine Noten nicht wirklich berauschend. Rückblickend würde ich empfehlen sich zwei bis drei freie Tage pro Woche einzuplanen. Am Besten eignet sich das Wochenende inklusive Freitag. Denn Rest der Woche würde ich ernsthaft lernen, damit man zumindest gut in das Semester startet. Auch eignet sich für Parties immer der Sommer besser. Sommersemester haben viele Unifreie Tage, besseres Wetter und die Profs sind auch mehr in Ferienlaune 🙂
  • „Gehe immer in die Vorlesung“: Habe ich nie und würde ich auch nicht. Klar, die erste Woche sollte Pflicht sein und auch Übungen oder Tutorien. Aber oft sind Vorlesungen sehr laut, überfüllt und nur der verbale Vortrag langer Powerpoint Wüsten. Besser ist es, nur in die wesentlichen Vorlesungen zu gehen, die Übungen intensiv zu nutzen und mit den Skripten und Büchern zu arbeiten.
  • „Eine Woche vor der Klausur reichen mir zum lernen“: oh, wie oft habe ich diesen Satz in den letzten drei Jahren gehört. Ich kenne vielleicht drei Menschen, die damit tatsächlich gute Noten erreichten. Die große Mehrheit aber, die endet damit in der Nachklausur oder in der 3,0 und schlechter Region. Es mag zwar altbacken klingen, aber jeden Tag 1 Stunde lernen und nach jeder Veranstaltung kurz nacharbeiten bringen deutlich mehr. Das praktiziere ich nun 1 Jahr und habe seitdem deutlich bessere Noten. Gerade bei wissenschaftlichen Arbeiten hilft dies ungemein, da man mit konsequenter Leistung oft besser am Thema bleibt und auch den Stoff etwas sich setzen lassen kann.
  • „Sehr geehrter Herr Professor Dr…“: Ja Professoren, diese sehr spezielle Spezies. Ich habe mit Ihnen die vielseitigsten Erlebnisse gehabt. Vom Labersack, über den Choleriker, bis hin zu sehr zerstreuten Professoren, war einiges dabei. Doch mir wurden zwei Dinge klar: 1. Professoren mögen es lieber, wenn man direkt auf den Punkt kommt und sagt, was man eigentlich will. 2. Professoren sind oft viel lockerer und offener als man denkt. Wichtig ist hierfür aber, dass man immer Punkt 1 beachtet und dazu möglichst ohne Fehler seine Emails formuliert.

Das Leben ist wie Tetris

Letztens bin ich auf einen sehr guten Artikel über das Leben auf Fefe’s Blog gestoßen. In diesem erklärt Tor Bair warum unser Leben nicht ein Nullsummenspiel wie Schach ist, sondern wie Tetris stark durch zufällige Ereignisse und unser Reaktionsvermögen gesteuert ist. Mir persönlich hat schon lange keine Metapher so sehr zugesagt und ich musste direkt auch an die Theorien von Nassim Taleb denken. Seine Theorie des schwarzen Schwans und der zwei Wahrscheinlichkeiten im Leben, verdeutlicht durch die erfundenen Städte Mediokristan und Extremistan, führen im Grunde diese Gedanken Welt gut fort.

Doch genug geschwafelt, hier findet ihr den Tetris Artikel und dazu lohnt sich sicher auch dieses Buch von Nassim Taleb.

Bankenkrise als Film – The Big Short

Seit einigen Tagen läuft nun auch in den deutschen Kinos die Verfilmung von Michael Lewis Roman „The Big Short“. Die Handlung basiert auf echten Ereignissen und handelt von real existierenden Personen wie dem Hedgefonds Manager Michael Burry, der als einer der ersten die aufkommende Subprime Krise kommen sah.

Nachdem ich bereits vor einigen Jahren das Buch gelesen habe, musste ich natürlich auch die Kino Variante ansehen. Tatsächlich bin ich sehr positiv überrascht und auch mein Bruder, der vorher keine Ahnung von der Thematik hatte, war begeistert. Der Film schafft es die richtige Balance zwischen Unterhaltung, Wissensvermittlung und historischer Darstellung zu finden und wird hierbei von tollen Schauspielern wie Ryan Gosling oder Brad Pitt sehr überzeugend dargestellt.

Mir persönlich missfällt es, dass die Finanzkrise bisher immer sehr unzureichend filmisch behandelt worden ist. Entweder wurden Filme einseitige Pamphlete gegen den Kapitalismus insgesamt, so wie Michael Moores Film „Kapitalismus, eine Liebesgeschichte“, oder abgeflachte Blockbuster wie Margin Call. Margin Call stellt zwar authentisch die Personen in der Bandenwelt dar, aber ordnet die Ursachen und Hintergründe nur sehr oberflächlich dar.

The Big Short dagegen schaffte es nicht nur handelnde Personen gut abzubilden, sondern vermittelt auf teilweise selbstironische Weise komplexe Themen wie etwas Credit Default Swaps oder Sub Prime Kredite. Dabei wurden sogar Prominente wie Starkoch Antony Bourdain eingesetzt. Endlich Hollywood Kino, dass auch Wissen vermittelt und dabei dennoch zu unterhalten weiß.

Mir persönlich kam aber auch Freude, als ich an die damalige Zeit zurückdenken muss. Damals 2007/2008, ich war in der 8. Klasse, beschäftigte ich mich intensiv mit dem Thema und verfolgte auch die Analysen von Michael Burry und Co. Ich weiß noch, wie ich eben mit seiner Analyse bei meinen Wirtschaftslehrer ausgelacht worden bin. Nur wenige Monate später musste er mir aber recht geben und dann haben es doch wieder alle kommen sehen, die große Blase.

Michael Lewis Geschichte macht gut deutlich wie irrational Menschen an Finanzmärkten handeln und zeigt aber auch, dass nur deshalb solch großen Gewinne, aber auch solche Krisen möglich sind. Dabei spart er sich aber das hohe moralische Urteil und überlässt die finale Einordnung seinem Publikum. Ich persönlich kann nur jedem die Lektüre des Buchs empfehlen und auch den Film jeden Kino Fan ans Herzen legen: keine einfache, aber dennoch eine sehr unterhaltsame Kost.

 

 

Sky Online, das Anti Netflix…

Seit diesem Jahr bietet Sky nun auch ein eigenes Online Streaming Angebot im Stil von Netflix an: Sky Online. Hierbei kann man zwischen zwei Paketen, Sky Entertainment und Sky Cinema, sowie einem Super Sport Tagesticket für den Genuss von Champions League und Bundesliga wählen. Entertainment ist das Grundpaket, enthält wenige Sender und Rechte für Serien, u.a. von HBO, für 9,90€ und ist monatlich kündbar. Für 14,90€ mehr gibt es auch noch das Cinema Paket mit weiteren Sendern und einigen „neuen“ Filmen.

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